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LRS Großschreibung

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  • bergsteiger, die an dem sogenannten lungenödem leiden, drohen innerlich zu "ertrinken", oder sie müssen so sehr husten, dass ihnen die rippen brechen.
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  • als er dort irgendwie ankommt, ist er ausgetrocknet, völlig erschöpft.
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  • um dem vorzubeugen, tragen viele bergsteiger in großen höhen ein atemgerät - wie beim tauchen.
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  • diese krankheit, die durch die "dünne" sauerstoffarme höhenluft entsteht, hat vielleicht schon mehr bergsteiger umgebracht als die eiseskälte, als lawinen, stürme oder steine, die wie tötliche salven die hänge hinabrauschen.
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  • schon mancher teilte darum seinen müsliriegel mit einem hirngespinst.
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  • doch: er stolpert, taumelt ins 3000 meter tiefer gelegene basislager.
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  • er dreht vorsichtshalber um und nun beim abstieg ist es ihm, als hätte sich ein 100-kilo-mann auf seine brust gesetzt.
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  • die lebensgefährliche höhenkrankheit kann jeden erwischen, selbst die allerbesten bergsteiger.
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  • denn schon ab 2000 meter wird die luft "dünn".
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  • oder: sie steigen sehr langsam auf, etwas hinab und dann wieder höher, denn so hat der körper zeit, sich an die höhe zu gewöhnen.
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  • sie kann jeden umhauen, der zu schnell hinauf will - vom bergneuling bis zu profis wie robert bösch.
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  • nicht sturm, nicht steinschlag - die höhe ist für die meisten kletterer die größte gefahr in den bergen.
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  • robert bösch zwingt sich den berg hinab, schritt für schritt für schritt.
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  • ein teufelskreis beginnt: um den mangel auszugleichen, müssen die bergsteiger enorm schnell atmen, bis zu 40-mal die minute; das ist rund dreimal so viel wie normal.
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  • kaum eine halbe stunde ist es her, da fühlte sich robert bösch - einer der bekanntesten bergführer und -fotografen der welt - fit und stark genug, den fünfthöchsten berg der erde zu erklimmen.
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  • doch dann: leichter schwindel.
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  • auf 5000 meter nimmt ein kletterer darum nur noch halb so viel sauerstoff auf wie auf meereshöhe.
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  • das einzige mittel, das in diesem ernstfall wirkt, ist der abstieg.
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  • auf dem gipfel des makalu ist es nur noch ein drittel.
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  • robert bösch hat all dies gemacht, es hat ihn dennoch erwischt, ohne vorwarnung.
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  • der unsichtbare feind erwischt ihn auf 8000 meter höhe, etwa 500 meter unterhalb des gipfels des makalu.
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  • bloß: durch das angestrengte atmen kann flüssigkeit aus den äderchen der lunge entweichen.
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  • raus aus der sogenannten todeszone oberhalb von 7000 meter höhe, wo sich der körper selbst beim rasten nicht mehr erholen kann.
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  • aber - dem unsichtbaren feind am berg ist er noch einmal entkommen.
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  • sicher ist nur: schon ab 2000 meter höhe gelangt mit jedem atemzug immer weniger sauerstoff in die lungen.
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  • robert bösch ist ganz oben ganz unten und sich sicher, diesen kampf gegen die gefürchtete höhenkrankheit zu verlieren.
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  • denn auch im hirn platzen äderchen, es schwillt an und rasende kopfschmerzen und wahnvorstellungen überfallen die höhenkranken bergsteiger.
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  • sein schädel scheint zu platzen, sein herz wummert, die beine streiken.
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  • jede bewegung, sogar klare gedanken zu fassen, ist irgendwann unmöglich.
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